Am 16. November hielt Karl Illing, Country Lead Germany bei INNOPAY, gemeinsam mit Patrick de Haan und Mauritz Wilkes, Consultants aus dem Frankfurter INNOPAY Büro, eine Gastvorlesung an der Frankfurter Goethe-Universität zu Thema „Challenges for Leadership from Digitalisation in the Finance Industry“. Die gut besuchte, virtuelle Vorlesung fand im Rahmen der Partnerschaft zwischen INNOPAY und der Goethe Finance Association statt.

Der Digitalisierungsdruck, so der Tenor der Vorlesung, ist aufgrund neuer Wettbewerber wie Bigtechs und Fintechs, der veränderten Erwartungen neuer Kundengenerationen, einer Reihe von Schlüsseltechnologien sowie der fortschreitenden Öffnung des Bankensektors enorm hoch – und durch die Corona-Pandemie noch einmal deutlich gestiegen. Open Banking, Open Finance und die „Open Data Economy“ sind dabei entscheidende Trends, die Topmanager aus der Finanzindustrie nicht verschlafen dürfen.

Mittel- und langfristig muss sich jeder Finanzdienstleister damit auseinandersetzen, welche Rolle er in dem komplexer werdenden, offenen Ökosystem spielen und wie er in Interaktion mit Dritten maximalen Kundenwert generieren kann. Open Banking Ansätze, einschließlich Banking-as-a-Service und Banking-as-a-Platform, gehören zwingend dazu. Um langfristig relevant zu bleiben, müssen Banken jedoch auch versuchen, über das „financial well-being“ ihrer Kunden hinaus eine Rolle zu spielen – beispielsweise als „data custodian“, also einem Verwalter nicht nur für Gelder, sondern auch Daten(-transaktionen) der Kunden. Entscheidend dabei ist, das digitale Vertrauen der Kunden in ihre Finanzdienstleister zu stärken und darauf vertrauensvolle Partnerschaften aufzubauen. 

Wenn Sie mit uns diskutieren wollen, wie Finanzdienstleister ihre Relevanz in Anbetracht fortschreitender Digitalisierung und Öffnung langfristig stärken können, kontaktieren Sie gerne Karl Illing.

Nehmen Sie Kontakt auf

Bereit für die Zusammenarbeit mit den Experten von INNOPAY?